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Mein Blick auf Hamburg

vor 7 Stunden
2 Min. Lesezeit

Wenn ich durch die Stadt gehe, sehe ich selten zuerst das große Ganze. Ich sehe den Lichtreflex auf einer nassen Backsteinfassade, eine Linie, die sich in einem Fenster wiederholt, den Moment, in dem eine Gasse für ein paar Sekunden leer ist. Genau diese Momente sind es, die mich seit Jahren mit der Kamera durch Hamburg ziehen lassen.


Hamburg ist für mich keine Kulisse

Viele fotografieren Hamburg als Ansammlung bekannter Motive: Elbphilharmonie, Speicherstadt, Alster bei Sonnenuntergang. Ich mag diese Orte auch – aber mich interessiert eher, wie sich die Stadt anfühlt als wie sie aussieht. Wasser, das Licht zurückwirft. Backstein, der je nach Tageszeit die Farbe wechselt. Straßen, die um sieben Uhr morgens jemandem ganz allein gehören. Hamburg ist für mich weniger Kulisse, mehr ein Zustand, den ich einzufangen versuche.


Warum Architektur nie nur Hintergrund war

Fassaden, Fenster, Symmetrien, Glas – Architektur begleitet meinen Blick, seit ich fotografiere. Nicht, weil Gebäude an sich das Thema wären, sondern weil sie zeigen, wie eine Stadt gebaut wurde, um mit Licht zu arbeiten. Eine Fassade um die Mittagszeit ist eine andere Aufnahme als dieselbe Fassade im Abendlicht. Diese Verschiebungen zu beobachten und im richtigen Moment festzuhalten, ist bis heute ein großer Teil meiner Arbeit.


Vom persönlichen Blick zur Auftragsarbeit

Unter @felicitys_view teile ich diesen Blick seit einer Weile – ohne große Inszenierung, eher als fortlaufendes Beobachten von Hamburg. Mit der Zeit sind daraus Anfragen entstanden: für Magazine, für Restaurants und Cafés, für Unternehmen, die einen echten, undekorierten Blick auf ihren Ort oder ihre Stadt suchten. Was als persönliches Projekt begann, ist heute ein Teil meiner professionellen Arbeit – die Herangehensweise hat sich dabei nicht verändert, nur der Rahmen.


Was mich ausmacht

Ich arbeite ruhig. Ich dränge keine Situationen, sondern warte oft, bis Licht, Ort und Moment zusammenpassen. Mir ist wichtiger, dass ein Bild eine Atmosphäre transportiert, als dass es technisch perfekt jedes Detail zeigt. Und ich fotografiere lieber die Ecke, an der niemand stehen bleibt, als das Motiv, das schon tausendfach existiert.


Wenn du magst

Falls dich dieser Blick anspricht – ob für ein Magazin, ein Restaurant, eine Marke oder einen besonderen Ort in Hamburg: Ich freue mich über Anfragen für Shootings, Kooperationen oder Bildprojekte. Schreib mir einfach.

 
 
 

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© Caroline Bleicken / felicitys.art.

 

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